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JuraForum.deUrteileLandesarbeitsgericht MünchenUrteil vom 11.12.2008, Aktenzeichen: 3 Sa 761/08 

LAG-MUENCHEN – Aktenzeichen: 3 Sa 761/08

Urteil vom 11.12.2008


Leitsatz:§ 5 des Manteltarifvertrages für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Einzelhandel in Bayern ist dahin auszulegen, dass sich die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit in einer Woche mit einem auf einen Werktag fallenden gesetzlichen Feiertag nur dann um die an diesem Tag anfallenden Arbeitsstunden vermindert, wenn die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer an diesem Wochenfeiertag nicht Arbeit leisten muss und auch nicht gearbeitet hat.
Rechtsgebiete:MTV
Vorschriften:§ 5 MTV, § 7 MTV, § 8 MTV
Stichworte:Bezahlung vor Feiertagsarbeit
Verfahrensgang:ArbG München, 23 Ca 4286/07 vom 03.07.2008

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2. Eine kalendermäßige Befristung wegen Verlegung einer Dienststelle ist nach § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 TzBfG auch dann gerechtfertigt, wenn zum Zeitpunkt der Befristungsvereinbarung feststeht, dass diese Maßnahme mit einem Stellenabbau verbunden ist, obwohl der konkrete Arbeitsplatz des Arbeitnehmers davon nicht betroffen ist und der Arbeitnehmer für den Arbeitgeber erkennbar bereit ist, seine Arbeitsleistung auch an dem anderen Dienstort zu erbringen.
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