Impressum | Disclaimer | Anmeldung / Login
 

JuraForum.deUrteileLAG-MUENCHENUrteil vom 11.03.2004, Aktenzeichen: 4 Sa 868/03 

LAG-MUENCHEN – Aktenzeichen: 4 Sa 868/03

Urteil vom 11.03.2004


Leitsatz:Die Grundsätze der Rechtsprechung des 10. Senats des BAG zur Änderung eines durch betriebliche Übung entstandenen Anspruchs im Wege der sog. "negativen" betrieblichen Übung können auf Ansprüche, die nicht erst durch betriebliche Übung, sondern arbeitsvertraglich unmittelbar (hier: durch Verweis auf die Geltung der einschlägigen tarifvertraglichen Bestimmungen) entstanden waren, nur bei Vorliegen weitergehender Umstände übertragen werden - in diesem Fall kann bloßes, auch längerfristiges, Schweigen des Arbeitnehmers auf eine spätere Einschränkung/ Beseitigung vertraglich begründeter Ansprüche nur dann als rechtsgeschäftliches Angebot, als Einverständnis des Arbeitnehmers hiermit gewertet (§ 151 BGB) und von einem entsprechenden Vertrauensschutz des Arbeitgebers ausgegangen werden, wenn etwa auf Grund der Stellung des Arbeitnehmers oder sonstiger zusätzlicher Gegebenheiten mit einem ausdrücklichen Widerspruch bei fehlendem Einverständnis mit der Vertragsänderung gerechnet werden könnte.

Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 24.11.2004 - Az.: 10 AZR 202/04 - die gegen dieses Urteil eingelegte Revision zurückgewiesen.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 151,
Stichworte:Änderung vertraglicher Ansprüche durch betriebliche Übung,
Verfahrensgang:ArbG Augsburg 2 Ca 289/03 N vom 18.06.2003

Volltext

Um den Volltext vom LAG-MUENCHEN – Urteil vom 11.03.2004, Aktenzeichen: 4 Sa 868/03 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen


Weitere Entscheidungen der Gerichte

Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze

Sie lesen gerade das Thema "LAG-MUENCHEN - 11.03.2004, 4 Sa 868/03" © JuraForum.de — 2003-2013

Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum