JuraForum.de > Urteile > LAG-MUENCHEN > Urteil vom 07.12.2004, Aktenzeichen: 6 Sa 1235/03
| Leitsatz: | Nicht jeder drittbezogene Arbeitseinsatz ist eine Arbeitnehmerüberlassung i.S.d. AÜG. Über die rechtliche Einordnung eines Vertrags entscheidet der Geschäftsinhalt. Dieser kann sich sowohl aus den Vereinbarungen der Vertragsparteien als auch aus dem praktischen Vollzug des Vertrags ergeben. Widersprechen sich beide, ist die tatsächliche Durchführung des Vertrags maßgebend (im Anschluss an BAG Urteil vom 6. August 2003 - 7 AZR 180/03 - AP Nr. 6 zu § 9 AÜG). |
| Rechtsgebiete: | AÜG |
| Vorschriften: | AÜG § 1, AÜG § 9 Nr. 1, AÜG § 10 Abs. 1 Satz 1, |
| Stichworte: | Arbeitnehmerüberlassung, Fiktion eines Arbeitsverhältnisses, |
| Verfahrensgang: | ArbG München 3 Ca 625/03 vom 12.09.2003 |
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