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JuraForum.deUrteileLandesarbeitsgericht MünchenUrteil vom 04.10.2005, Aktenzeichen: 6 Sa 97/05 

LAG-MUENCHEN – Aktenzeichen: 6 Sa 97/05

Urteil vom 04.10.2005


Leitsatz:Streit über die Wirksamkeit einer Probezeitkündigung in Verbindung mit dem Bemühen des Klägers, diese Kündigung aus sonstigen Gründen unwirksam sein zu lassen.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:§ 138 BGB, § 612a BGB, § 623 BGB
Stichworte:Probezeitkündigung, Kündigung, Probezeit, Sittenwidrigkeit
Verfahrensgang:ArbG München 30 Ca 4309/04 vom 16.11.2004

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Anspruch auf Vorhandwerkerzulage ohne (weitere) schriftliche Bestellung zum Vorhandwerker gemäß § 3 Abs. 2 LohngrV und auf Einkommenssicherung in Höhe einer entsprechenden persönlichen Zulage gemäß § 6 Abs. 2 TVUmBw.

LAG-MUENCHEN – Beschluss, 9 TaBV 58/05 vom 28.09.2005

1. Auch während eines Verfahrens auf Ausschluss eines Betriebsratsmitgliedes aus dem Betriebsrat gemäß § 23 Abs. 1 BetrVG und eines Zustimmungsersetzungsverfahrens nach § 103 Abs. 2 BetrVG besteht das Arbeitsverhältnis und das Betriebsratsamt bis zur rechtskräftigen Entscheidung fort und das Betriebsratsmitglied hat deshalb weiterhin grundsätzlich einen Anspruch auf ungestörte Amtsausübung und damit auf Zutritt zum Betrieb; daran ändert auch ein Hausverbot durch den Arbeitgeber nichts.

2. Betriebsratstätigkeit ist eine auf den Betrieb bezogene Tätigkeit und findet somit grundsätzlich im Betrieb statt. Soweit Betriebsratsarbeit gemäß § 37 Abs. 2 BetrVG nach Umfang und Art des Betriebes zur ordnungsgemäßen Durchführung der Aufgaben erforderlich ist, hat ein Betriebsratsmitglied nicht nur Anspruch auf Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung seiner Vergütung, sondern auch auf Zutritt zum Betrieb.

3. Das Zutrittsrecht zum Betrieb kann auch durch Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung geltend gemacht werden. Der Verfügungsgrund liegt vor, wenn der Antragsteller zur Vermeidung eines zumindest temporären Rechtsverlustes auf die einstweilige Verfügung angewiesen ist und die Interessen des Antragstellers eindeutig überwiegen; hierbei ist in erster Linie die objektive materielle Rechtslage zu berücksichtigen, also der zu erwartende Ausgang des Hauptsacheverfahrens.

4. Bei der Prüfung der so genannten Selbstwiderlegung der Dringlichkeit ist Vorsicht geboten. Entscheidend sind die Umstände des Einzelfalles. Aus dem Zuwarten über eine längere Zeit sowie aus den konkreten Umständen muss sich ergeben, dass tatsächlich die Dringlichkeit fehlt.

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