JuraForum.de > Urteile > LAG-MUENCHEN > Beschluss vom 18.09.2008, Aktenzeichen: 10 Ta 204/06
| Leitsatz: | 1. Die Beschwerde eines Prozessbevollmächtigten eines Nebenintervenienten im eigenen Namen gegen einen Kostenfestsetzungsbeschluss nach § 104 Abs. 1 ZPO ist unzulässig. 2. Vertritt ein Rechtsanwalt in einem Kündigungsschutzprozess die Ehefrau des Arbeitnehmers als Nebenintervenientin, die in Prozessstandschaft für ihre Kinder auftritt, liegt keine Mehrheit von Auftraggebern i.S.v. § 7 Abs. 1 RVG vor, die eine Gebührenerhöhung nach Nr. 1008 VV-RVG auslösen kann. |
| Rechtsgebiete: | ZPO, RVG, VV-RVG |
| Vorschriften: | ZPO § 50, ZPO § 51, ZPO § 104 Abs. 3, RVG § 7, VV-RVG Nr. 1008, |
| Stichworte: | Kostenfestsetzung, Prozessstandschaft, |
| Verfahrensgang: | ArbG München, 37 Ca 11342/03 vom 12.04.2006 |
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