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JuraForum.deUrteileLandesarbeitsgericht KölnVerkündungsdatum10 / 2007 

Landesarbeitsgericht Köln

Entscheidungen 10 / 2007



Insgesamt sind 20 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


LAG-KOELN – Urteil, 13 Sa 679/07 vom 30.10.2007

Rechtsgebiete:BGB, HandwO
Schlagworte:Konzessionsträger, Handwerk, Meister, Umgehungsgeschäft
Leitsatz:Konzessionsträgerverträge im Handwerk, die den Hauptzweck verfolgen, den Meistertitel (hier: Stuckateurmeister) zur Verfügung zu stellen, um die Eintragung in die Handwerksrolle zu ermöglichen, ohne das eine entsprechende tatsächliche Arbeitsleistung gewollt ist, sind als Umgehungsgeschäft nach § 134 BGB nichtig, mit der Folge, dass kein vertraglicher Vergütungsanspruch besteht (im Anschluss an LAG Niedersachsen 23.10.2001 - 13 Sa 553/01; LAG Thüringen 9..3.2001 - 5 Sa 10/01).
Volltext: LAG-KOELN - Urteil, 13 Sa 679/07



LAG-KOELN – Urteil, 5 Sa 785/07 vom 25.10.2007

Rechtsgebiete:BGB
Schlagworte:Rettungsdienst, Betriebsübergang
Leitsatz:Werden die Aufgaben des Rettungsdienstes nach einer Neuausschreibung des Auftrags von einem anderen Unternehmen übernommen, das die Rettungswachen und die wesentlichen Betriebsmittel übernimmt, so kann es sich um einen Betriebsübergang handeln.
Volltext: LAG-KOELN - Urteil, 5 Sa 785/07

LAG-KOELN – Beschluss, 11 Ta 313/07 vom 24.10.2007

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Prozesskostenhilfe-Abfindung, Verbindlichkeiten, Vorbringen in der Beschwerdeinstanz
Leitsatz:1. Eine für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses gezahlte Abfindung ist bei der Prozesskostenhilfebewilligung als einzusetzendes Vermögen i. S. von § 115 Abs. 3 ZPO grundsätzlich zu berücksichtigen (wie BAG, Beschluss vom 24.04.2006 - 3 AZB 12/05 -, AP Nr. 6 zu § 115 ZPO; LAG Köln, Beschluss vom 28.06.2007 - 14 Ta 122/07 -).

2. Verbindlichkeiten aus der Zeit vor dem PKH-Antrag können besondere Belastungen i. S. von § 115 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 ZPO darstellen, wobei sie der Antragsteller auch tatsächlich tilgen muss, um sie absetzen zu können.

3. Die Vorschrift des § 571 Abs. 2 Satz 1 ZPO, wonach die Beschwerde auf neue Angriffs- und Verteidigungsmittel gestützt werden kann, ist - nicht anders als § 570 ZPO a. F. - auch im Verfahren der Prozesskostenhilfebeschwerde uneingeschränkt anwendbar. Im Beschwerdeverfahren nach § 127 Abs. 2 Satz 2 ZPO sind daher auch solche Belastungen berücksichtigungsfähig, die bereits bei der Antragstellung bestanden haben, von der Partei aber zunächst nicht angegeben worden sind (im Anschluss an LAG Köln, Beschluss vom 04.04.2000 - 13 (3) Ta 43/00 -, zu § 570 ZPO a. F.).
Volltext: LAG-KOELN - Beschluss, 11 Ta 313/07

LAG-KOELN – Urteil, 7 Sa 222/07 vom 24.10.2007

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Fahrerzulage, widersprüchlicher Parteivortrag
Leitsatz:Klagt der Arbeitnehmer eine sog. Fahrerzulage ein, kann der Arbeitgeber mit dem Einwand, eine solche sei nicht vereinbart, nicht gehört werden, wenn er selbst in einer dem Arbeitnehmer während des laufenden Rechtsstreits erteilten Abmahnung das Gegenteil behauptet.
Volltext: LAG-KOELN - Urteil, 7 Sa 222/07


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