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JuraForum.deUrteileLandesarbeitsgericht KölnVerkündungsdatum12 / 2004 

Landesarbeitsgericht Köln

Entscheidungen 12 / 2004



Insgesamt sind 16 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 13 bis 16:


LAG-KOELN – Urteil, 6 Sa 943/04 vom 09.12.2004

Rechtsgebiete:KSchG
Schlagworte:Kündigung, Abmahnung, Überzahlung, Anzeige
Leitsatz:Die Nichtanzeige offenkundiger Überzahlungen über einen längeren Zeitraum mit anschließendem Hinweis auf den Wegfall der Bereicherung kann eine ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses auch ohne vorherige Abmahnung sozial rechtfertigen.
Volltext: LAG-KOELN - Urteil, 6 Sa 943/04



LAG-KOELN – Urteil, 5 (7) Sa 925/04 vom 09.12.2004

Rechtsgebiete:BetrVG
Schlagworte:Fehler, Betriebsrat, Anhörung, Kündigung
Leitsatz:1. Mängel des Verfahrens bei einer Anhörung des Betriebsrats nach § 102 BetrVG sind für die Wirksamkeit der Kündigung nicht relevant, wenn sie in den Zuständigkeit des Betriebsrats fallen.

2. Dies gilt selbst dann, wenn der Arbeitgeber weiß oder erkennen kann, dass der Betriebsrat die Angelegenheit nicht fehlerfrei behandelt hat.
Volltext: LAG-KOELN - Urteil, 5 (7) Sa 925/04

LAG-KOELN – Urteil, 7 Sa 310/04 vom 08.12.2004

Rechtsgebiete:KSchG, GG, DB - Gründungsgesetz, BGB, ArbGG, BetrVG, StGB
Schlagworte:Beamtin, Deutsche Bahn, Bundeseisenbahnvermögen, privatrechtliches Arbeitsverhältnis, betriebsbedingte Kündigung, Versetzung, arbeitgeberseitiger Auflösungsantrag, Weiterbeschäftigung, Betriebsratsanhörung
Leitsatz:1. Auf ein privatrechtliches Arbeitsverhältnis, das eine zu diesem Zwecke beurlaubte Beamtin des Bundeseisenbahnvermögens mit einer Konzerngesellschaft der Deutschen Bahn eingeht, finden die Regeln des Kündigungsschutzgesetzes Anwendung.

2. Wird ein Arbeitnehmer im Zuge einer Umorganisation auf einen Arbeitsplatz versetzt, der später wegfällt, so ist eine wegen des Wegfalls dieses Arbeitsplatzes ausgesprochene betriebsbedingte Kündigung ohne weiteres sozial ungerechtfertigt, wenn sich die Versetzung rechtskräftig als unwirksam erweist und der ursprüngliche Arbeitsplatz im Zeitpunkt der Kündigungserklärung noch oder wieder im wesentlichen unverändert vorhanden ist.

3. Zu den Anforderungen an einen arbeitgeberseitigen Auflösungsantrag.
Volltext: LAG-KOELN - Urteil, 7 Sa 310/04

LAG-KOELN – Urteil, 4 Sa 982/04 vom 03.12.2004

Rechtsgebiete:TV UmBw
Schlagworte:Vorhandwerkerzulage, Einkommenssicherung
Leitsatz:Der Wegfall einer Vorhandwerkerstellung ist ein "Wegfall des Arbeitsplatzes" im Sinne des § 1 Abs. 1 des Tarifvertrags über sozialverträgliche Begleitmaßnahmen im Zusammenhang mit der Umstellung der Bundeswehr.
Volltext: LAG-KOELN - Urteil, 4 Sa 982/04


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