JuraForum.de > Urteile > LAG-KOELN > Urteil vom 30.01.2003, Aktenzeichen: 5 Sa 966/02
| Leitsatz: | Eine Haftung des Arbeitgebers für Personenschäden aufgrund von Arbeitsunfällen nach § 104 Abs. 1 SGB VII setzt voraus, dass der Arbeitgeber den Personenschaden als solchen zumindest billigend in Kauf genommen hat; der vorsätzliche Verstoss gegen Unfallverhütungsvorschriften allein reicht nicht aus. |
| Rechtsgebiete: | SGB VII |
| Vorschriften: | SGB VII § 104, |
| Stichworte: | Arbeitsunfall, Vorsatz, |
| Verfahrensgang: | ArbG Aachen 5 (8) Ca 1191/02 d vom 08.08.2002 |
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