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JuraForum.deUrteileLAG-KOELNUrteil vom 19.09.2006, Aktenzeichen: 9 Sa 1555/05 

LAG-KOELN – Aktenzeichen: 9 Sa 1555/05

Urteil vom 19.09.2006


Leitsatz:1. Verdachtskündigungen sind im Berufsausbildungsverhältnis grundsätzlich nicht zuzulassen. Eine Ausnahme ist möglich, wenn der besondere Charakter des Ausbildungsverhältnisses eine vertiefte Vertrauensbasis zwischen Ausbilder und Auszubildendem erfordert. Ein solcher Ausnahmefall liegt nicht vor, wenn der Auszubildende den Posteingang bearbeitet und der Ausbilder ihn verdächtigt, mehrere Briefe der Berufsschule unterdrückt zu haben, mit denen der Ausbilder über wiederholte Verspätungen des Auszubildenden in der Berufsschule unterrichtet werden sollte, und mehrere Abmahnungen aus seiner Personalakte eigenmächtig entfernt zu haben.

2. Zur Erforderlichkeit einer letzten eindringlichen Abmahnung des Auszubildenden wegen wiederholter Verspätungen im Betrieb und in der Berufsschule vor Ausspruch einer fristlosen Kündigung im fortgeschrittenen Ausbildungsstadium.
Rechtsgebiete: BBiG
Vorschriften:§ 22 Abs. 2 Nr. 1 BBiG
Stichworte:Berufsausbildungsverhältnis, Verdachtskündigung, wiederholte Verspätung im Betrieb und in der Berufsschule
Verfahrensgang:ArbG Bonn 1 Ca 1431/05 vom 18.08.2005

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