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JuraForum.deUrteileLAG-KOELNUrteil vom 17.09.2008, Aktenzeichen: 3 Sa 653/08 

LAG-KOELN – Aktenzeichen: 3 Sa 653/08

Urteil vom 17.09.2008


Leitsatz:1. Den Betriebsparteien ist in einem Sozialplan eine Gruppenbildung verwehrt, die dazu dienen soll, dem Arbeitgeber eine eingearbeitete und qualifizierte Belegschaft zu erhalten, da ein derartiges Ziel nicht dem Zweck eines Sozialplans entspricht (BAG 06.11.2007 - 1 AZR 960/06 -, NZA 2008, 232, 234; BAG 19.02.2008 - 1 AZR 1004/06 -, BB 2008, 1793, 1794 f.).

2. Die vorgenannten Grundsätze gelten nicht bei einer Sozialplanbestimmung, die Abfindungen für Arbeitnehmer vorsieht, die dem persönlichen Anwendungsbereich des Sozialplans nicht unterfallen. Mit derartigen, in einem Sozialplan enthaltenen, "sozialplanfremden" Regelungen dürfen Zwecke verfolgt werden, die mit der eigentlichen Betriebsänderung nicht in unmittelbarem Zusammenhang stehen.
Rechtsgebiete:BetrVG, GG, BGB
Vorschriften:§ 112 BetrVG, § GG Art. 3, § 280 BGB
Stichworte:Sozialplan, Eigenkündigung, Auslegung, Stichtag, Gleichbehandlung
Verfahrensgang:ArbG Köln, 7 Ca 10049/07 vom 13.02.200

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