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JuraForum.deUrteileLAG-KOELNUrteil vom 17.04.2002, Aktenzeichen: 7 Sa 462/01 

LAG-KOELN – Aktenzeichen: 7 Sa 462/01

Urteil vom 17.04.2002


Leitsatz:1. Droht der Arbeitnehmer zu einem Zeitpunkt, zu dem er unstreitig nicht krank ist, seine Krankmeldung für den Fall an, dass ihm an einem bestimmten Folgetag nicht die gewünschte Arbeitsfreistellung gewährt wird, so kommt ein solches Verhalten als "wichtiger Grund" für eine außerordentliche Kündigung in Betracht. Dies gilt erst recht, wenn der Arbeitnehmer trotz entsprechender Abmahnung seine Androhung wahrmacht.

2. Der Beweiswert einer dann vorgelegten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist erschüttert. Er kann allenfalls dadurch wiederhergestellt werden, dass der Arbeitnehmer objektive Tatsachen vorträgt, die geeignet sind, den Verdacht einer Täuschung des krankschreibenden Arztes zu beseitigen.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 626,
Stichworte:außerordentliche Kündigung, angedrohte Krankmeldung, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, Beweiswert,
Verfahrensgang:ArbG Köln 20 (8) Ca 516/00 vom 17.01.2001

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