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JuraForum.deUrteileLandesarbeitsgericht KölnUrteil vom 17.02.2004, Aktenzeichen: 5 Sa 1049/03 

LAG-KOELN – Aktenzeichen: 5 Sa 1049/03

Urteil vom 17.02.2004


Leitsatz:1. Macht ein Arbeitnehmer innerhalb von 3 Wochen nach Zugang einer Kündigung eine Klage auf Weiterbeschäftigung anhängig, dann kann er in entsprechender Anwendung von § 6 KSchG bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung beim Arbeitsgericht auch die Unwirksamkeit der Kündigung nach § 1 Abs. 2 KSchG geltend machen.

2. Die private Nutzung des Internet mit einem vom Arbeitgeber überlassenen PC durch den Arbeitnehmer rechtfertigt regelmäßig erst nach entsprechender Abmahnung eine Kündigung durch den Arbeitgeber.
Rechtsgebiete:KSchG, BGB
Vorschriften:§ 6 KSchG, § 626 BGB
Stichworte:Internet, Kündigung, Weiterbeschäftigung
Verfahrensgang:ArbG Köln 11 Ca 9948/02 vom 09.07.2003

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LAG-KOELN – Urteil, 5 Sa 1049/03 vom 17.02.2004

1. Macht ein Arbeitnehmer innerhalb von 3 Wochen nach Zugang einer Kündigung eine Klage auf Weiterbeschäftigung anhängig, dann kann er in entsprechender Anwendung von § 6 KSchG bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung beim Arbeitsgericht auch die Unwirksamkeit der Kündigung nach § 1 Abs. 2 KSchG geltend machen.

2. Die private Nutzung des Internet mit einem vom Arbeitgeber überlassenen PC durch den Arbeitnehmer rechtfertigt regelmäßig erst nach entsprechender Abmahnung eine Kündigung durch den Arbeitgeber.

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