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JuraForum.deUrteileLandesarbeitsgericht KölnUrteil vom 07.05.2007, Aktenzeichen: 14 Sa 1379/06 

LAG-KOELN – Aktenzeichen: 14 Sa 1379/06

Urteil vom 07.05.2007


Leitsatz:1. Hat der Arbeitgeber einem Vertreter Aufgaben übertragen, die er auch dem Vertretenen hätte übertragen können, so ist die Befristung rechtmäßig, wenn der Arbeitgeber bei Rückkehr des ausfallenden Mitarbeiters tatsächlich und rechtlich die Möglichkeit hätte, diesem die vom Vertreter wahrgenommenen Aufgaben zuzuweisen (im Anschluss an BAG 15.02.2006 - 7 AZR 232/05 - NZA 2006, 781 ff.).

2. Hieran fehlt es, wenn der Arbeitgeber aufgrund weit auseinander liegender Beschäftigungsorte unter Beachtung der Grenzen des Weisungsrechts nach § 106 GewO gehindert ist, dem Vertretenen die Aufgaben des Vertreters zuzuweisen.
Rechtsgebiete:TzBfG
Vorschriften:§ 14 Abs. 1 Nr. 3 TzBfG
Stichworte:Befristung zur Vertretung
Verfahrensgang:ArbG Köln 1 Ca 4588/06 vom 26.10.2006

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2. Hieran fehlt es, wenn der Arbeitgeber aufgrund weit auseinander liegender Beschäftigungsorte unter Beachtung der Grenzen des Weisungsrechts nach § 106 GewO gehindert ist, dem Vertretenen die Aufgaben des Vertreters zuzuweisen.

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