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JuraForum.deUrteileLAG-KOELNUrteil vom 06.12.2006, Aktenzeichen: 7 Sa 452/06 

LAG-KOELN – Aktenzeichen: 7 Sa 452/06

Urteil vom 06.12.2006


Leitsatz:1. Es rechtfertigt einen arbeitnehmerseitigen Auflösungsantrag nach §§ 9, 10 KSchG, wenn der Arbeitnehmer in einem Dienstgespräch von seiner Vorgesetzten im Beisein Dritter verbal und mittels einer Schere bedroht und durch einen Schlag auf den Kopf tätlich beleidigt wird und der Arbeitgeber sich nicht alsbald und in angemessener Form von dem Verhalten der Vorgesetzten distanziert.

2. Eine solche rechtzeitige und angemessene Distanzierung liegt nicht mehr vor, wenn diese erst aufgrund einer vom Arbeitsgericht durchgeführten Beweisaufnahme erfolgt, nachdem der Arbeitgeber zuvor den Vorfall trotz Vorhandensein neutraler Zeugen ohne eigene Sachaufklärung bestritten hatte.
Rechtsgebiete: BGB, KSchG
Vorschriften:§ 626 Abs. 1 BGB, § 626 Abs. 2 BGB, § 1 KSchG, § 9 KSchG, § 10 KSchG
Stichworte:außerordentliche Kündigung, Abmahnung, Auflösungsantrag (Arbeitnehmer), Tätlichkeit durch Vorgesetzte
Verfahrensgang:ArbG Siegburg 1 Ca 4769/04 vom 08.12.2005

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