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JuraForum.deUrteileLAG-KOELNBeschluss vom 30.01.2009, Aktenzeichen: 8 Ta 495/08 

LAG-KOELN – Aktenzeichen: 8 Ta 495/08

Beschluss vom 30.01.2009


Leitsatz:1. Grundsätzlich muss der vollständige Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe mit dem ordnungsgemäß ausgefüllten Antragsvordruck (§ 117 Abs. 3 und 4 ZPO) und allen Unterlagen bis zum Abschluss der Instanz oder des Verfahrens beim zuständigen Gericht vorliegen (BAG; Beschluss v. 3.12.2003 - 2 AZB 19/03, MDR 2004, 415; GK-ArbGG/Bader § 11a Rn. 137; Zöller/Philippi ZPO; § 117 Rn. 2 c mwN).

2. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben kommt die Bewilligung von Prozesskostenhilfe in der Regel nicht mehr in Betracht.
Rechtsgebiete:ZPO
Vorschriften:ZPO §§ 114 ff., ZPO § 117 Abs. 2 S. 1,
Stichworte:Prozesskostenhilfe, Beschwerde, Bewilligungsreife nach Beendigung des Verfahrens,
Verfahrensgang:ArbG Aachen, 5 Ca 3894/08 vom 18.11.2008

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