JuraForum.de > Urteile > LAG-KOELN > Beschluss vom 28.07.2008, Aktenzeichen: 2 Sa 545/08
| Leitsatz: | Zurechenbares Anwaltsverschulden ist gegeben, wenn der Anwalt bei Aktenvorlage vor Ablauf der Berufungsfrist die korrekte Fristberechnung nicht überprüft (Anschluss BAG, 8 AZR 27/07 vom 31.01.2008). Auf den Beginn der 5-Monatsfrist nach § 66 Abs. 1 ArbGG ist § 222 Abs. 2 ZPO nicht anwendbar, da nur die Berufungseinlegungsfrist als solche eine Notfrist darstellt. |
| Rechtsgebiete: | ZPO, ArbGG |
| Vorschriften: | ZPO § 85 Abs. 2, ZPO § 222 Abs. 2, ZPO § 233, ArbGG § 66 Abs. 1, |
| Stichworte: | Wiedereinsetzung, Berufungsfrist, Anwaltsverschulden, |
| Verfahrensgang: | ArbG Köln, 3 Ca 4311/07 vom 24.10.2007 |
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