JuraForum.de > Urteile > LAG-KOELN > Beschluss vom 18.07.2007, Aktenzeichen: 8 TaBV 4/07
| Leitsatz: | Für die Annahme eines gemeinsamen Betriebes ist u. a. Voraussetzung, dass feststellbar ist, dass sich dessen einheitliche Leitung auf die wesentlichen Funktionen des Arbeitgebers in personellen und sozialen Angelegenheiten bezieht. Durch Tarifvertrag können abweichende Arbeitnehmervertretungsstrukturen gem. § 3 Abs. 1 Nr. 3 BetrVG nur festgelegt werden, wenn die gesetzlichen Regelungen aufgrund besonderer Umstände und Erfordernisse einer wirksamen und zweckmäßigen Interessenvertretung der Arbeitnehmer nicht genügt. |
| Rechtsgebiete: | BetrVG |
| Vorschriften: | BetrVG § 1 Abs. 2, BetrVG § 3 Abs. 1, BetrVG § 19, |
| Stichworte: | Betriebsratswahl, gemeinsamer Betrieb, Anfechtung, |
| Verfahrensgang: | ArbG Köln, 3 BV 50/06 vom 27.09.2006 |
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