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JuraForum.deUrteileLAG-KOELNBeschluss vom 07.05.2008, Aktenzeichen: 9 Ta 126/08 

LAG-KOELN – Aktenzeichen: 9 Ta 126/08

Beschluss vom 07.05.2008


Leitsatz:1. Verpflichtet sich der Arbeitgeber in einem gerichtlichen Vergleich, dem Arbeitnehmer ein Arbeitszeugnis mit der zusammenfassenden Leistungsbeurteilung "zu meiner vollen Zufriedenheit" zu erteilen, und stellt er erst danach erhebliche Leistungsmängel des Arbeitnehmers fest, so kann dies den Arbeitgeber zu einer Anfechtung des gerichtlichen Vergleich wegen Irrtums über eine verkehrswesentliche Eigenschaft des Arbeitnehmers nach § 119 Abs. 2 BGB berechtigen. In diesem Fall ist der ursprüngliche Rechtsstreit fortzusetzen.

2. Eine solche Fortsetzung des ursprünglichen Rechtsstreits beseitigt bis zur Entscheidung nicht die Vollstreckbarkeit des gerichtlichen Vergleichs nach § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO.
Rechtsgebiete: ZPO
Vorschriften:§ 794 Abs. 1 Ziff. 1 ZPO, § 888 ZPO
Stichworte:Zwangsvollstreckung - gerichtlicher Vergleich - Arbeitszeugnis - Leistungsbeurteilung - unbekannte Leistungsmängel
Verfahrensgang:ArbG Aachen, 4 Ca 3736/07 vom 04.04.2008

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