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JuraForum.deUrteileLAG-HAMMUrteil vom 16.11.2005, Aktenzeichen: 3 Sa 1713/05 

LAG-HAMM – Aktenzeichen: 3 Sa 1713/05

Urteil vom 16.11.2005


Leitsatz:Die eigenmächtige Abweichung von einem Speisenplan durch einen Koch in einem Seniorenwohnheim in der Weise, dass Hackfleischbällchen gedünstet statt gebraten worden sind, rechtfertigt eine ordentliche Kündigung selbst dann nicht, wenn der Arbeitnehmer bereits zuvor abgemahnt worden ist, weil er in einer Woche dreimal von einem Speisenplan abgewichen ist, indem er Wirsing statt Erbsen- und Möhrengemüse, Kartoffelsalat mit Ei und Gurke statt mit Speck und eine rote statt einer braunen Soße zu einer Haxe gefertigt hat.
Rechtsgebiete:ArbGG, ZPO, KSchG, BGB
Vorschriften:ArbGG § 8 Abs. 2, ArbGG § 64 Abs. 1, ArbGG § 64 Abs. 2 c), ArbGG § 64 Abs. 6, ArbGG § 66 Abs. 1, ZPO §§ 517 ff., KSchG § 1, KSchG § 1 Abs. 1, KSchG § 1 Abs. 1 Satz 4, KSchG § 1 Abs. 2 Satz 1, KSchG § 23 Abs. 1 Satz 2, KSchG § 23 Abs. 1 Satz 3, KSchG § 23 Abs. 1 Satz 4, BGB § 242, BGB § 611, BGB § 613, BGB § 626,
Verfahrensgang:ArbG Minden 1 (3) Ca 687/04 vom 28.06.2005

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