JuraForum.de > Urteile > LAG-HAMM > Urteil vom 02.11.2006, Aktenzeichen: 8 Sa 1332/05
| Leitsatz: | Weist der vom Gericht beauftragte psychologische Sachverständige, welcher im Zuge eines Kündigungsschutzprozesses die Frage der Schuldfähigkeit des Arbeitnehmers zu beurteilen hat, eine zum Explorationsgespräch mitgebrachte Vertrauensperson zurück, so kann hierin jedenfalls dann kein relevanter Verfahrensmangel gesehen werden, wenn keinerlei Anhaltspunkte dafür vorgetragen oder ersichtlich sind, dass sich die fehlende Zulassung der Vertrauensperson auf das Gutachtenergebnis ausgewirkt haben könnte. |
| Rechtsgebiete: | BGB, KSchG, ZPO |
| Vorschriften: | BGB § 626, KSchG § 1, ZPO § 357, |
| Stichworte: | Kündigung, Diebstahl, eingeschränkte Schuldfähigkeit, Sachverständigengutachten, Parteiöffentlichkeit, Vertrauensperson, |
| Verfahrensgang: | ArbG Bielefeld 3 Ca 3943/04 vom 01.06.2005 |
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