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JuraForum.deUrteileLAG-HAMMBeschluss vom 19.09.2008, Aktenzeichen: 10 TaBV 53/08 



LAG-HAMM – Aktenzeichen: 10 TaBV 53/08

Beschluss vom 19.09.2008


Leitsatz:Aus dem Grundsatz der geheimen Wahl folgt, dass das Wahlverhalten der Wähler weder durch Zeugenvernehmung noch durch eidesstattliche Versicherung gerichtlich nachgeprüft werden kann. Dies gilt auch bei der Wahl der Schwerbehindertenvertretung.
Rechtsgebiete:SGB IX, BetrVG, SchwbVWO
Vorschriften:SGB IX § 94 Abs. 6, BetrVG § 19 Abs. 1, BetrVG § 19 Abs. 2, SchwbVWO § 10 Abs. 4, SchwbVWO § 11 Abs. 2, SchwbVWO § 11 Abs. 3 S. 1 Nr. 3,
Stichworte:Wahl der Schwerbehindertenvertretung, Nichtigkeit, Anfechtbarkeit, Anfechtungsbefugnis, richtige Antragstellung, Wahlmanipulation, Grundsatz der geheimen Wahl, gerichtliche Nachprüfung des Wahlverhaltens, Briefwahl, Verfahren bei der schriftlichen Stimmabgabe, Einschaltung von Boten,
Verfahrensgang:ArbG Dortmund, 8 BV 290/06 vom 20.02.2008

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