JuraForum.de > Urteile > LAG-DUESSELDORF > Urteil vom 27.05.1998, Aktenzeichen: 12 (18) Sa 196/98
| Leitsatz: | 1. Der Tritt ins Gesäß der unterstellten Mitarbeiterin gehört auch dann nicht zur "betrieblichen Tätigkeit" einer Vorgesetzten, wenn er mit der Absicht der Leistungsförderung oder Disziplinierung geschieht. Daher sperrt § 105 Abs. 1 SGB VII nicht Ansprüche auf Schadensersatz, insbesondere auf Schmerzensgeld. 2. Für eine durch den Tritt verursachte Steißbeinfraktur, verbunden mit sechswöchiger Krankschreibung und fünftägiger stationärer Nachbehandlung, können DM 3.000,-- als Schmerzensgeld angemessen sein. |
| Rechtsgebiete: | BGB, SGB VII, ZPO |
| Vorschriften: | BGB § 823, BGB § 847, SGB VII § 105, ZPO § 286, |
| Stichworte: | Schmerzensgeldanspruch einer Arbeitnehmerin gegen ihre Vorgesetztenach Tritt in ihr Gesäß, |
| Verfahrensgang: | ArbG Krefeld 5 Ca 2508/97 vom 23.01.1998 |
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