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JuraForum.deUrteileLandesarbeitsgericht DüsseldorfUrteil vom 21.07.2004, Aktenzeichen: 12 Sa 620/04 

LAG-DUESSELDORF – Aktenzeichen: 12 Sa 620/04

Urteil vom 21.07.2004


Leitsatz:1. Hat ein knapp neun Monate beschäftigter Arbeitnehmer seinem Arbeitskollegen auf dessen Bemerkung "Du Arschloch" ins Gesicht gespuckt, kann aus verhaltensbedingten Gründen eine ordentliche Kündigung auch dann gerechtfertigt sein, wenn der Arbeitnehmer anschließend durch einen Faustschlag des Arbeitskollegen verletzt wurde, danach beide Beteiligten dem Vorgesetzten erklärten, sich wieder zu vertragen und aufgrund der fristlosen Entlassung des Arbeitskollegen eine Wiederholungsgefahr entfällt. 2. Zum Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und zum Prognoseprinzip im Kündigungsrecht.
Rechtsgebiete:BGB, KSchG
Vorschriften:§ 626 BGB, § 1 KSchG
Stichworte:Kündigung wegen Anspuckens
Verfahrensgang:ArbG Essen 1 Ca 5538/03 vom 12.02.2004

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LAG-DUESSELDORF – Urteil, 12 Sa 620/04 vom 21.07.2004

1. Hat ein knapp neun Monate beschäftigter Arbeitnehmer seinem Arbeitskollegen auf dessen Bemerkung "Du Arschloch" ins Gesicht gespuckt, kann aus verhaltensbedingten Gründen eine ordentliche Kündigung auch dann gerechtfertigt sein, wenn der Arbeitnehmer anschließend durch einen Faustschlag des Arbeitskollegen verletzt wurde, danach beide Beteiligten dem Vorgesetzten erklärten, sich wieder zu vertragen und aufgrund der fristlosen Entlassung des Arbeitskollegen eine Wiederholungsgefahr entfällt. 2. Zum Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und zum Prognoseprinzip im Kündigungsrecht.

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