JuraForum.de > Urteile > LAG-DUESSELDORF > Urteil vom 20.07.2006, Aktenzeichen: 15 (4) Sa 62/06
| Leitsatz: | Eine sog. Gleichstellungsabrede ist dahin auszulegen, dass § 613 a Abs. 1 Satz 3 BGB im Falle anderweitiger, wechselseitiger kongruenter Tarifbindung beim übernehmenden Arbeitgeber in gleicher Weise Anwendung finden soll, wie es der Fall gewesen wäre, wenn statt der arbeitsvertraglichen Gleichstellung auf Arbeitnehmerseite vor dem Betriebsübergang eine kongruente Tarifbindung (kraft Gewerkschaftszugehörigkeit) bestanden hätte. Einer (ausdrücklichen) "Tarifwechselklausel" bedarf es insoweit nicht. (entgegen LAG Berlin vom 31.03.2006 - 6 Sa 2262/05). |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 613 a Abs. 1 S. 2, BGB § 613 a Abs. 1 S. 3, |
| Stichworte: | Bezugnahmeklausel, Gleichstellungsabrede, Betriebsübergang, |
| Verfahrensgang: | ArbG Wuppertal 7 Ca 2758/05 vom 22.11.2005 |
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