JuraForum.de > Urteile > LAG-DUESSELDORF > Urteil vom 13.04.2005, Aktenzeichen: 12 Sa 154/05
| Leitsatz: | 1. Die in einer vom Arbeitgeber vorformulierten Ausgleichsquittung enthaltene Erklärung des Arbeitnehmers, auf alle Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und seiner Beendigung zu verzichten, stellt regelmäßig eine unangemessene Benachteiligung des Arbeitnehmers dar und ist daher nach § 307 Abs. 1 S. 1 BGB unwirksam. 2. Die "Verzichtserklärung" kann daneben nach dem Erscheinungsbild der Ausgleichsquittung eine Überraschungsklausel (§ 305 c Abs. 1 BGB) sein und - mangels verständlicher und klarer Darstellung der wirtschaftlichen Folgen - gegen das Transparenzgebot (§ 307 Abs. 1 S. 2 BGB) verstoßen. |
| Rechtsgebiete: | TzBfG, BGB |
| Vorschriften: | TzBfG § 14, BGB § 126, BGB § 305, BGB § 306, BGB § 307, BGB § 308, BGB § 309, BGB § 310, BGB § 615, BGB § 623, |
| Stichworte: | Ausgleichsquittung, |
| Verfahrensgang: | ArbG Krefeld 4 Ca 1633/04 vom 07.12.2004 |
Um den Volltext vom LAG-DUESSELDORF – Urteil vom 13.04.2005, Aktenzeichen: 12 Sa 154/05 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"LAG-DUESSELDORF - 13.04.2005, 12 Sa 154/05" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum