JuraForum.de > Urteile > LAG-DUESSELDORF > Beschluss vom 23.02.2006, Aktenzeichen: 16 Ta 88/06
| Leitsatz: | 1. Hat nach § 769 Abs. 1 ZPO das Prozessgericht eine einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung angeordnet, kann eine zusätzlich beantragte Aufhebung bereits getroffener Vollstreckungsmaßregeln des Vollstreckungsgerichts (hier: Kontopfändung) nach §§ 775 Nr. 2, 776 Satz 2 Halbs. 2 ZPO nur erfolgen, wenn mit oder neben der Entscheidung des Prozessgerichts nach § 769 Abs. 1 ZPO auch die Aufhebung der bisherigen Vollstreckungshandlungen angeordnet ist. 2. Zuständig für diese Anordnung ist das Prozessgericht, nicht das Vollstreckungsgericht. |
| Rechtsgebiete: | ZPO |
| Vorschriften: | ZPO § 775 Nr. 2, ZPO § 776 Satz 2 Halbs. 2, ZPO § 769 Abs. 1, |
| Stichworte: | Zuständiges Gericht für die Anordnung nach § 776 Satz 2 Halbs. 2 ZPO im Fall des § 769 Abs. 1 ZPO, |
| Verfahrensgang: | ArbG Wuppertal 6 Ca 4658/05 vom 11.01.2006 |
Um den Volltext vom LAG-DUESSELDORF – Beschluss vom 23.02.2006, Aktenzeichen: 16 Ta 88/06 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "LAG-DUESSELDORF - 23.02.2006, 16 Ta 88/06" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum