JuraForum.de > Urteile > LAG-DUESSELDORF > Beschluss vom 21.05.1999, Aktenzeichen: 7 Ta 17/99
| Leitsatz: | Die Zahlung der Anwaltskosten der obsiegenden Partei durch die eigene Rechtsschutzversicherung läßt das Rechtsschutzinteresse für den gegen den Gegner gerichteten Kostenfestsetzungsantrag nicht entfallen (gegen OLG Frankfurt OLGR 94, 24 und Zöller-Herget, Zivilprozeßordnung, 21. Aufl., §§ 103, 104 Rdn. 121 "Rechtsschutzbedürfnis"). Jedenfalls bei einer Rückabtretung des nach erfolgter Zahlung auf die Rechtsschutzversicherung übergegangenen Kostenerstattungsanspruchs andie Partei kann diese nach wie vor Leistung an sich verlangen |
| Rechtsgebiete: | VVG |
| Vorschriften: | VVG § 103, VVG § 104, VVG § 67 Abs. 2, |
| Verfahrensgang: | ArbG Mönchengladbach 2 Ca 2355/97 vom 04.11.1998 |
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