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JuraForum.deUrteileLandesarbeitsgericht BerlinVerkündungsdatum09 / 2003 

Landesarbeitsgericht Berlin

Entscheidungen 09 / 2003



Insgesamt sind 10 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


LAG-BERLIN – Beschluss, 6 TaBV 633/03 vom 26.09.2003

Rechtsgebiete:BetrVG
Schlagworte:Stellenausschreibung
Leitsatz:1. Pflegt der Arbeitgeber bestimmte gehobene Stellen stets im Betrieb auszuschreiben, entspricht seine Berufung auf das Fehlen eines ausdrücklichen Verlangens des Betriebsrats nicht dem Gebot vertrauensvoller Zusammenarbeit.

2. Die Ausschreibung einer dauerhaft zu besetzenden Stelle wird nicht dadurch verbraucht, dass für alle Beteiligten erkennbar ein externer Bewerber für lediglich drei Monate zur Überbrückung eingestellt wird.

3. Eine unterbliebene oder fehlerhafte Stellenausschreibung kann bis zum Schluss der Beschwerdeinstanz nachgeholt werden, solange die Einstellung bisher nur als vorläufige Maßnahme vollzogen worden ist.
Volltext: LAG-BERLIN - Beschluss, 6 TaBV 633/03



LAG-BERLIN – Beschluss, 6 TaBV 609/03 vom 26.09.2003

Rechtsgebiete:BetrVG
Schlagworte:Stellenausschreibung
Leitsatz:1. Pflegt der Arbeitgeber bestimmte gehobene Stellen stets im Betrieb auszuschreiben, entspricht seine Berufung auf das Fehlen eines ausdrücklichen Verlangens des Betriebsrats nicht dem Gebot vertrauensvoller Zusammenarbeit.

2. Die Ausschreibung einer dauerhaft zu besetzenden Stelle wird nicht dadurch verbraucht, dass für alle Beteiligten erkennbar ein externer Bewerber für lediglich drei Monate zur Überbrückung eingestellt wird.

3. Eine unterbliebene oder fehlerhafte Stellenausschreibung kann bis zum Schluss der Beschwerdeinstanz nachgeholt werden, solange die Einstellung bisher nur als vorläufige Maßnahme vollzogen worden ist.
Volltext: LAG-BERLIN - Beschluss, 6 TaBV 609/03

LAG-BERLIN – Urteil, 6 Sa 269/03 vom 26.09.2003

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Beweisvereitelung
Leitsatz:Kommt der Gegner der beweisbelasteten Partei der Anordnung seines persönlichen Erscheinens unentschuldigt nicht nach, so kann dies im Rahmen der freien Beweiswürdigung zu seinen Lasten berücksichtigt werden, wenn ein Zeuge bekundet hat, in der Lage zu sein, die Person wieder zu erkennen, die er mit dem Beweisführer hat zusammenarbeiten sehen.
Volltext: LAG-BERLIN - Urteil, 6 Sa 269/03

LAG-BERLIN – Beschluss, 5 Ta 1841/03 vom 19.09.2003

Rechtsgebiete:ArbGG
Schlagworte:Ruhen des Verfahrens
Leitsatz:Erscheinen die Parteien nach entsprechender Mitteilung nicht zum Gütetermin, weil sie den Ausgang eines Parallelverfahrens abwarten wollen, kommt § 54 Abs. 5 Satz 4 ArbGG nicht zur Anwendung.
Volltext: LAG-BERLIN - Beschluss, 5 Ta 1841/03


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