JuraForum.de > Urteile > LAG-BERLIN > Urteil vom 15.07.2004, Aktenzeichen: 16 Sa 2280/03
| Leitsatz: | Behauptet eine Arbeitnehmerin, sie sei durch fortgesetzte Herabsetzungen und Schikanen ihres Arbeitgebers seelisch krank geworden, muss sie im Prozess um Schadensersatz und Schmerzensgeld die beanstandeten Verhaltensweisen so konkret darlegen und beweisen, dass in jedem Einzelfall beurteilt werden kann, ob diese Verhaltensweisen rechtswidrige und schuldhafte Überschreitungen des Direktionsrechts gewesen sind und ob der Handelnde damit zu rechnen hatte, dass sein Verhalten eine Erkrankung bei der Arbeitnehmerin verursachen könnte. Es genügt nicht, die beanstandeten Verhaltensweisen unter eine der inzwischen gebräuchlichen Definitionen von "Mobbing" zu subsumieren; "Mobbing" ist für sich genommen kein juristisch verwertbarer Begriff. |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 325, BGB § 326 analog (positive Vertragsverletzung), BGB § 249, BGB § 280, BGB § 286, BGB § 823 Abs. 1, BGB § 847 Abs. 1, |
| Stichworte: | Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen "Mobbing", Verschulden des "Täters" auch in Bezug auf die Erkrankung, |
| Verfahrensgang: | ArbG Berlin 65 Ca 24573/02 vom 14.08.2003 |
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