JuraForum.de > Urteile > Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg > Verkündungsdatum > 05 / 2007
Insgesamt sind 3 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:
| Rechtsgebiete: | Berliner Bezirkstarifvertrag |
| Schlagworte: | Eingruppierung von kommunalen Gärtner - Baumkontrollen, hochwertige Arbeiten |
| Leitsatz: | Wird ein ausgebildeter Gärtner überwiegend zur Sichtkontrolle bei Straßenbäumen nach vorgegebenen Parametern im Rahmen der Verkehrssicherungspflichten eingesetzt und muss er die Prüfergebnisse am PC in die EDV eingeben, dann stellt dies eine hochwertige Tätigkeit im Sinne der Lohngruppe 5, Fallgruppe 1 des Berliner Bezirkstarifvertrages Nr. 2 dar. |
| Volltext: LAG-BERLIN-BRANDENBURG - Urteil, 15 Sa 355/07 | |
| Rechtsgebiete: | ZPO |
| Schlagworte: | unzulässige Beschwerde - Abhilfebefugnis |
| Leitsatz: | Das erstinstanzliche Gericht ist gemäß § 572 Abs. 1 Satz 1 ZPO nicht befugt, einer unzulässigen Beschwerde abzuhelfen. |
| Volltext: LAG-BERLIN-BRANDENBURG - Beschluss, 17 Ta (Kost) 6014/07 | |
| Rechtsgebiete: | BGB, TzBfG |
| Schlagworte: | Anschlussbefristung zur Erprobung, Einstellungszusage |
| Leitsatz: | Schließt der Arbeitgeber mit einem Arbeitnehmer fünf Monate nach dessen unbefristeter Neueinstellung einen Auflösungsvertrag und gleichzeitig einen befristeten Vertrag zur Erprobung für weitere fünf Monate, weil er erwartet, dass der Arbeitnehmer am Ende dieses Zeitraums wenigstens ausreichende Leistungen zeigen werde, so ist die Befristung sachlich gerechtfertigt, wenn der Arbeitgeber die Eignung wegen der besonderen Anforderungen des Arbeitsplatzes oder aus in der Person des Arbeitnehmers liegenden Gründen früher nicht ausreichend beurteilen kann. Für eine Lehrkraft mit ausländischer Lehrbefugnis, die erstmals nach mehr als 10-jähriger Lehr-Pause an einer deutschen Schule eingesetzt werden soll, ist ein Erprobungszeitraum von einem Schuljahr nicht zu beanstanden. Verspricht der Arbeitgeber in dem befristeten Vertrag die Festeinstellung, wenn spätestens zum Ende der Vertragslaufzeit die Eignung schulaufsichtlich festgestellt wird, so verpflichtet er sich zur zeitnahen Eignungsüberprüfung. Unterlässt er eine solche, so ist nach den Grundsätzen von Treu und Glauben von einer Eignung des Arbeitnehmers auszugehen, wenn der Arbeitgeber keine Umstände vorträgt, die mit ausreichender Wahrscheinlichkeit eine Ungeeignetheit zum maßgeblichen Zeitpunkt erwarten lassen. |
| Volltext: LAG-BERLIN-BRANDENBURG - Urteil, 12 Sa 329/07 | |