( Angemeldet bleiben?)  

JuraForum.deUrteileLandesarbeitsgericht Berlin-BrandenburgVerkündungsdatum03 / 2007 

Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg

Entscheidungen 03 / 2007



Insgesamt sind 12 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


LAG-BERLIN-BRANDENBURG – Urteil, 14 Sa 2007/06 vom 29.03.2007

Rechtsgebiete:BAT-O
Schlagworte:Ortszuschlag für Kind einer Lebenspartnerin
Leitsatz:Eine Angestellte, die in eingetragener Lebenspartnerschaft im gemeinsamen Haushalt mit ihrer Partnerin und deren leiblichen Kind lebt, hat für dieses Kind Anspruch auf den erhöhten Ortszuschlag analog § 29 Abschnitt B Abs.3 BAT-O. Mit Einführung des LPartG ist insoweit nachträglich eine von den Tarifvertragsparteien nicht vorhersehbare Regelungslücke entstanden. Der Versorgungszweck des Ortszuschlags rechtfertigt es, diese Situation gleich zu behandeln mit der Situation der Aufnahme eines Kindes eines Ehegatten in den Haushalt durch die Angestellte, in welcher der erhöhte Anspruch auf den Ortszuschlag besteht.
Volltext: LAG-BERLIN-BRANDENBURG - Urteil, 14 Sa 2007/06



LAG-BERLIN-BRANDENBURG – Urteil, 17 Sa 1952/06 vom 29.03.2007

Rechtsgebiete:InsO
Schlagworte:Vergleichsbefugnis des Insolvenzverwalters
Leitsatz:Der Insolvenzverwalter ist in einem nach § 93 InsO geführten Rechtsstreit berechtigt, einen Vergleich mit dem pers. haftenden Gesellschafter abzuschließen, auch wenn dies zu einem teilweisen Erlass der Forderungen führt.
Volltext: LAG-BERLIN-BRANDENBURG - Urteil, 17 Sa 1952/06

LAG-BERLIN-BRANDENBURG – Urteil, 15 Sa 128/07 vom 28.03.2007

Rechtsgebiete:TzBfG, BGB
Schlagworte:Befristung, Schriftform, Konkludenter Verzicht, Zugang
Leitsatz:1. Unterschreibt zuerst der Arbeitnehmer vor Arbeitsaufnahme einen befristeten Arbeitsvertrag, dann reicht es für den notwendigen schriftlichen Vertragsschluss nicht aus, dass der Vertreter des Arbeitgebers diesen später in Abwesenheit des Arbeitnehmers vor Arbeitsaufnahme unterzeichnet. Die Annahmeerklärung muss dem Arbeitnehmer vielmehr zugehen (§ 130 Abs. 1 Satz 1 BGB). Ist dies vor Arbeitsaufnahme nicht der Fall, dann wird regelmäßig ein unbefristetes Arbeitsverhältnis begründet (in Anlehnung an BAG vom 01.12.2004 - 7 AZR 198/04 - NZA 2005, 575, vom 16.03.2005 - 7 AZR 289/04 - NZA 2005, 923).

2. Es kann offenbleiben, ob der Arbeitnehmer auf den rechtzeitigen Zugang der Annahmeerklärung gemäß § 151 Satz 1 BGB verzichten kann.

3. Ein solcher Verzicht liegt jedenfalls dann nicht vor, wenn dem Arbeitnehmer der Gang des Verfahrens (Zugang des schriftlichen Arbeitsvertrages erst nach Arbeitsaufnahme) erklärt wird und er hiergegen keinen Widerspruch erhebt. Selbst bei einem ausdrücklichen Einverständnis wäre weiterhin erforderlich, dass der Verzicht des Arbeitnehmers als Willenserklärung nicht nur der nicht unterschriftsberechtigten Personalreferentin, sondern auch dem abschlussbevollmächtigten Vertreter des Arbeitgebers zugeht.
Volltext: LAG-BERLIN-BRANDENBURG - Urteil, 15 Sa 128/07

LAG-BERLIN-BRANDENBURG – Beschluss, 2 Ta 368/07 vom 20.03.2007

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:einstw. Verfügung Arbeitspapiere, örtliche Zuständigkeit
Volltext: LAG-BERLIN-BRANDENBURG - Beschluss, 2 Ta 368/07


Seite:   1  2  3 


Weitere Urteile



Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze


http://www.juraforum.de/urteile/lag-berlin-brandenburg/uebersicht-2007-03

"Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg - Entscheidungen 03 / 2007 - Seite 1" © JuraForum.de — 2003-2011

Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum

ANZEIGEN