Impressum | Registrierung | Foren-Login
 
Disclaimer | Datenschutz | RSS-Feeds

JuraForum.deUrteileLAG-BERLIN-BRANDENBURGUrteil vom 12.02.2009, Aktenzeichen: 2 Sa 2070/08 

LAG-BERLIN-BRANDENBURG – Aktenzeichen: 2 Sa 2070/08

Urteil vom 12.02.2009


Leitsatz:1. Statistische Daten können im Grundsatz ein Indiz für eine geschlechtsspezifische Benachteiligung im Rahmen des § 22 AGG sein, wenn sie im Bezugspunkt der konkreten Maßnahme (Einstellung, Beförderung) aussagekräftig sind.

2. Ein solches Datum kann beispielsweise das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Bewerbungen einerseits und der Geschlechterverteilung bei den schließlich getroffenen Auswahlentscheidungen andererseits sein.

3. Demgegenüber hat die Geschlechterverteilung in der Gesamtbelegschaft im Verhältnis zu der Geschlechterverteilung in den Führungspositionen keinen entsprechenden Aussagewert, denn diese sagt nichts über die Frage der Qualifikation für und die Anzahl von Bewerbungen auf Führungspositionen aus.
Rechtsgebiete: BGB, AGG
Vorschriften:§ 611 a BGB, § 22 AGG
Verfahrensgang:ArbG Berlin, 28 Ca 5196/06 vom 28.04.2006

Volltext

Um den Volltext vom LAG-BERLIN-BRANDENBURG – Urteil vom 12.02.2009, Aktenzeichen: 2 Sa 2070/08 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen




LAG-BERLIN-BRANDENBURG - 12.02.2009, 2 Sa 2070/08 © JuraForum.de — 2003-2014

Kanzleinews einstellen | Sitemap | RSS | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum