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JuraForum.deUrteileLandesarbeitsgericht Baden-WürttembergVerkündungsdatum05 / 2008 

Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg

Entscheidungen 05 / 2008



Insgesamt sind 7 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 19 Sa 69/07 vom 29.05.2008

Rechtsgebiete:BZTV Nr. 2
Schlagworte:Wegfall des Zusatzurlaubs für Erwerbsbeschränkte - Keine Fortgeltung des § 5 Abs. 1 b) Bezirkszusatztarifvertrag Nr. 2 zum BMT-G II über den 31.10.2005 hinaus
Volltext: LAG-BADEN-WUERTTEMBERG - Urteil, 19 Sa 69/07



LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 11 Sa 120/06 vom 29.05.2008

Rechtsgebiete:BetrAVG, GG
Schlagworte:Kirchliche Zusatzversorgung, Punktemodell, Gesamtversorgung, Startgutschrift, AVR, Pflichtversicherungsjahre, gesamtversorgungsfähige Zeit
Leitsatz:1. Die Zusatzversorgung nach den Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes (AVR) ist wirksam auf das tarifvertraglich geregelte Punktemodell des öffentlichen Dienstes umgestellt worden.

2. Die Ablösung der bisherigen Gesamtversorgung war nach den Satzungsbestimmungen der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse zulässig und bedurfte nicht der Zustimmung der arbeitsgerichtlichen Kommission.

3. Die Ermittlung der Startgutschrift dergestalt, dass in jedem Jahr der Pflichtversicherung lediglich 2,25 % der Vollrente erworben werden, führt jedoch zu einer sachwidrigen Ungleichbehandlung innerhalb der Gruppe der rentenfernen Versicherten und damit zur Unwirksamkeit der Besitzstandsregelung.
Volltext: LAG-BADEN-WUERTTEMBERG - Urteil, 11 Sa 120/06

LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 17 Sa 55/07 vom 28.05.2008

Rechtsgebiete:BetrVG, ArbGG, BGB
Schlagworte:Kein Regelungsspielraum bei "voller und gleichmäßiger" Anrechnung einer Tariflohnerhöhung auf übertarifliche Zulage, § 87 Abs. 1 Nr. 10 BetrVG, Verteilungsgrundsätze
Volltext: LAG-BADEN-WUERTTEMBERG - Urteil, 17 Sa 55/07

LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 2 TaBV 5/07 vom 27.05.2008

Rechtsgebiete:BetrVG
Leitsatz:1. Die Betriebsparteien können die Wochenfrist des § 99 Abs. 3 Satz 1 BetrVG im Einzelfall auch um mehrere Monate verlängern (hier: in einem Massenumgruppierungsverfahren um mehr als 6 Monate).

2. Die Betriebsparteien können die gesetzliche Zustimmungsfiktion des § 99 Abs. 3 Satz 2 BetrVG nicht durch das Gegenteil, eine Zustimmungsverweigerungsfiktion, ersetzen.

3. Zur Vereinbarung einer Zustimmungsverweigerungsfiktion und den Grundsatz des Vertrauensschutzes.
Volltext: LAG-BADEN-WUERTTEMBERG - Beschluss, 2 TaBV 5/07


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