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JuraForum.deUrteileKAMMERGERICHT-BERLINUrteil vom 31.03.2006, Aktenzeichen: 7 U 18/05 

KAMMERGERICHT-BERLIN – Aktenzeichen: 7 U 18/05

Urteil vom 31.03.2006


Leitsatz:Ein nichtiges Scheingeschäft liegt nicht vor, wenn die Vertragspartner den Vertrag unter einem Vorbehalt abgeschlossen haben. Eine befreiende Schuldübernahme setzt stets den Willen des Gläubigers voraus, einen Schuldner aus der Haftung zu entlassen. Der Wille muss deutlich zum Ausdruck gebracht werden. Übermittelt der Auftraggeber dem Auftragnehmer wunschgemäß die "momentane Abrechnungssituation" über ein Bauvorhaben, liegt darin ein deklaratorisches Schuldanerkenntnis.
Rechtsgebiete: BGB, VOB/B, GmbHG, ZPO
Vorschriften:§ 631 BGB, § 117 Abs. 1 BGB, § 158 Abs. 1 BGB, § 415 BGB, § 414 BGB, § 16 Abs. 3 Nr. 1 VOB/B, § 8 Nr. 3 Abs. 2 VOB/B, § 6 Nr. 6 VOB/B, § 5 Nr. 3 VOB/B, § 11 Abs. 2 GmbHG, § 287 ZPO
Verfahrensgang:LG Berlin 23 O 444/03 vom 17.12.2004

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KAMMERGERICHT-BERLIN - 31.03.2006, 7 U 18/05 © JuraForum.de — 2003-2014

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