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JuraForum.deUrteileKAMMERGERICHT-BERLINUrteil vom 21.11.2008, Aktenzeichen: 7 U 47/08 



KAMMERGERICHT-BERLIN – Aktenzeichen: 7 U 47/08

Urteil vom 21.11.2008


Leitsatz:1. Wer einen Auftrag zur Durchführung von Renovierungsarbeiten erteilt, muss in der Lage sein, die Werklohnforderung bei Fälligkeit zu bezahlen. Verfügt der Auftraggeber zum Zeitpunkt der Auftragserteilung nicht über die dafür notwendigen finanziellen Mittel und kann er sie sich später auch nicht beschaffen, macht er sich eines Eingehungsbetruges schuldig.

2. Zinsen und Kosten, die im Zusammenhang mit einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung entstehen, nehmen grundsätzlich an der Restschuldbefreiung teil und fallen daher nicht unter § 302 Nr. 1 InsO.
Rechtsgebiete:InsO
Vorschriften:InsO § 302 Nr. 1,
Verfahrensgang:LG Berlin, 14 O 296/06 vom 10.01.2008

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