JuraForum.de > Urteile > KAMMERGERICHT-BERLIN > Urteil vom 21.10.1999, Aktenzeichen: 12 U 8303/95
| Leitsatz: | 1. Bei einer Geschwindigkeitsänderung von etwa 6 km/h infolge eines Heckauffahrunfalls ist die biomechanische Belastung des Fahrers des angestoßenen Fahrzeuges so gering, daß aus orthopädischer Sicht eine Verletzung der Halswirbelsäule nicht vorstellbar ist. 2. Bei derartigen Unfällen spricht kein Beweis des ersten Anscheins für eine unfallbedingte HWS-Verletzung. 3. Für den Beweis der Ursächlichkeit des Unfalls für eine behauptete HWS-Verletzung gilt der Maßstab des § 286 ZPO, nicht die Beweiserleichterung nach § 287 Abs. 1 ZPO. |
| Rechtsgebiete: | BGB, ZPO, StVG |
| Vorschriften: | BGB § 823, BGB § 847, BGB § 249, BGB § 398, ZPO § 286, ZPO § 287, ZPO § 287 Abs. 1, ZPO § 144, ZPO § 97 Abs. 1, ZPO § 708 Nr. 10, ZPO § 711, ZPO § 543 Abs. 2, StVG § 7 Abs. 1, StVG § 18 Abs. 1, |
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