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JuraForum.deUrteileKAMMERGERICHT-BERLINUrteil vom 17.04.2004, Aktenzeichen: 22 U 286/03 



KAMMERGERICHT-BERLIN – Aktenzeichen: 22 U 286/03

Urteil vom 17.04.2004


Leitsatz:1) In der einseitigen Nennung eines Zahlungszieles liegt keine wirksame kalendermäßige Bestimmung der Leistungszeit; diese bedarf der Vereinbarung, wenn der Schuldner allein durch Zeitablauf in Verzug geraten soll.

2) Die Bestimmung der Leistungszeit nach § 315 BGB durch den Gläubiger setzt voraus, dass ihm ein solches Bestimmungsrecht vertraglich eingeräumt wurde.
Rechtsgebiete:BGB, StrReinG, BerlBetrG, EGBGB, ZPO
Vorschriften:BGB § 315, BGB § 284 Abs. 2 Satz 1, BGB a.F. § 196 Abs. 1 Nr. 1, BGB a.F. § 196 Abs. 1 Nr. 7, BGB a.F. § 201, BGB a.F. § 197, BGB a.F. § 209 Abs. 2, StrReinG § 5 Abs. 1 Satz 1, StrReinG § 7, BerlBetrG § 2 Abs. 2 Satz 2, EGBGB § 6 Abs. 2, ZPO § 511 Abs. 2 Nr. 1,
Verfahrensgang:LG Berlin 9 O 25/03 vom 12.08.2003

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