JuraForum.de > Urteile > KAMMERGERICHT-BERLIN > Urteil vom 13.10.2005, Aktenzeichen: 12 U 296/03
| Leitsatz: | Möglichen psychoreaktiven Unfallfolgen muss das Gericht auch dann nicht von Amts wegen nachgehen, wenn dafür im orthopädischen Gutachten Vermutungen geäußert werden, sondern nur dann wenn der Kläger derartiges ausdrücklich behauptet und seinen Anspruch unter Beweisantritt darauf stützt. War der Klägerin aufgrund fachärzlicher Behandlung bereits in erster Instanz eine unfallbedingte reaktive Depression bekannt, kann ein erst im Berufungsverfahren gestellter Antrag auf Einholung eines Facharztes für Psychiatrie gem. § 531 Abs. 2 Nr. 3 ZPO nicht zugelassen werden Eine unfallbedingte Minderung der Erwerbsfähigkeit von bis zu 20% ist grundsätzlich kompensierbar (vgl. BGH VersR 1965, 461); entsprechendes gilt für eine Minderung der Haushaltsführungsfähigkeit um 5%. |
| Rechtsgebiete: | ZPO |
| Vorschriften: | ZPO § 531 Abs. 2 Nr. 3, |
| Verfahrensgang: | LG Berlin 24 O 139/02 vom 08.10.2003 |
Um den Volltext vom KAMMERGERICHT-BERLIN – Urteil vom 13.10.2005, Aktenzeichen: 12 U 296/03 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"KAMMERGERICHT-BERLIN - 13.10.2005, 12 U 296/03" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum