JuraForum.de > Urteile > KAMMERGERICHT-BERLIN > Beschluss vom 15.08.2005, Aktenzeichen: 1 W 260/05
| Leitsatz: | Das Vorliegen eines Routinefalls, bei dem ein vorbereitendes Mandantengespräch in der Regel entbehrlich ist, kann verneint werden, wenn das Gericht das persönliche Erscheinen der gegnerischen Partei angeordnet und der Rechtsanwalt der auswärtigen Partei - wie vom Gericht erbeten - gemäß § 141 Abs. 3 Satz 2 ZPO bevollmächtigt sein soll. |
| Rechtsgebiete: | ZPO, BRAGO, ZSEG |
| Vorschriften: | ZPO § 91 Abs. 1 Satz 1, ZPO § 91 Abs. 1 Satz 2, ZPO § 104 Abs. 1 Satz 1, ZPO § 141 Abs. 3 Satz 2, BRAGO § 28, ZSEG § 2, ZSEG § 9, ZSEG § 10, |
| Stichworte: | auswärtiger Rechtsanwalt, kein Routinefall, |
| Verfahrensgang: | LG Berlin 24 O 454/02 vom 10.03.2005 |
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