JuraForum.de > Urteile > KAMMERGERICHT-BERLIN > Beschluss vom 13.02.2007, Aktenzeichen: 1 W 272/06
| Leitsatz: | Auf den Antrag eines Gläubigers einer nach § 74 Abs. 1 GmbHG im Handelsregister gelöschten GmbH ist ein Nachtragsliquidator zur Führung eines Zivilprozesses gegen die Gesellschaft zur Titulierung des behaupteten Anspruchs nur dann zu bestellen, wenn das Vorhandensein von Gesellschaftsvermögen konkret vorgetragen werden kann. Dazu reicht die einfache Behauptung unwirksamer Stammeinlageleistungen nicht aus. |
| Rechtsgebiete: | GmbHG, AktG |
| Vorschriften: | GmbHG § 66 Abs. 5, GmbHG § 74 Abs. 1, AktG § 273 Abs. 4, |
| Verfahrensgang: | LG Berlin 102 T 49/06 vom 27.06.2006 AG Charlottenburg 81 HRB 9102 B + 1 |
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