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JuraForum.deUrteileHessisches LandesarbeitsgerichtVerkündungsdatum07 / 2008 

Hessisches Landesarbeitsgericht

Entscheidungen 07 / 2008



Insgesamt sind 6 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


HESSISCHES-LAG – Beschluss, 9/4 TaBV 24/08 vom 31.07.2008

Rechtsgebiete:BetrVG
Schlagworte:Betriebsratstätigkeit, Behinderung, Störung, Unterlassung
Volltext: HESSISCHES-LAG - Beschluss, 9/4 TaBV 24/08



HESSISCHES-LAG – Beschluss, 15 Ta 138/08 vom 17.07.2008

Rechtsgebiete:RVG, ZPO
Schlagworte:Wertfestsetzung, einstweilige Verfügung eines konkurrierenden Bewerbers
Volltext: HESSISCHES-LAG - Beschluss, 15 Ta 138/08

HESSISCHES-LAG – Beschluss, 4 TaBV 128/08 vom 15.07.2008

Rechtsgebiete:BetrVG, ArbGG
Schlagworte:Betriebsänderung, Einigungsstelle, Tatsachenfeststellung, Beweisaufnahme
Leitsatz:Tatsachenfeststellungen sind im Verfahren der Bestellung einer Einigungssstelle gemäß § 98 ArbGG auf eine Schlüssigskeitsprüfung beschränkt, in die der unstreitige Vortrag der Beteiligten einschließlich in ihrer Echtheit unstreitige Urkunden und die streitigen Tatsachenbehauptungen des Antragstellers einzubeziehen sind. Es besteht kein Raum für die Durchführung einer Beweisaufnahme.
Volltext: HESSISCHES-LAG - Beschluss, 4 TaBV 128/08

HESSISCHES-LAG – Urteil, 16 Sa 211/08 vom 14.07.2008

Rechtsgebiete:TVG, VTV/Bau
Schlagworte:Geltungsbereich, Bautarifvertrag, bauliche Hilfsarbeiten, Allgemeinverbindlicherklärung, Einschränkung, Bestimmtheitsgebot
Leitsatz:1. Zu den baulichen Leistungen im Sinne der Bestimmungen über den betrieblichen Geltungsbereich der Bautarifverträge gehört auch die Durchführung von baulichen Hilfsarbeiten wie das Verbringen von Menschen und Material zur Baustelle, das Vertragen von Material auf Baustellen, die Entsorgung von Bauschutt, die Reinigung und das Aufräumen von Baustellen sowie das Einrichten der Baustellen. Das gilt auch dann, wenn diese Arbeiten von Arbeitnehmern an und auf Baustellen verrichtet werden, an denen die eigentlichen Bauleistungen von Subunternehmern. des Arbeitgebers der mit Hilfstätigkeiten befassten Arbeitnehmer durchgeführt werden.

2. Die Einschränkungsklausel der Allgemeinverbindlichkeiterklärung der Bautarifverträge vom 24. Februar 2006 (BAnz Nr. 71 v. 11. April 2006) ist unwirksam, soweit in ihr unter III 5 bestimmt ist, dass die dort genannten Betriebe und selbständigen Betriebsabteilungen unter den angeführten Voraussetzungen dann nicht von der Allgemeinverbindlichkeit erfasst werden, "wenn derjenige Tarifvertrag, von dem der Betrieb erfasst wird, gegenüber den Rahmen- und Sozialkassentarifverträgen des Baugewerbes spezieller ist." Diese Klausel genügt nicht dem auch für Einschränkungen einer Allgemeinverbindlichkeiterklärung geltenden Bestimmtheitsgebot.

3. Die partielle Unwirksamkeit der Einschränkungsklausel der Allgemeinverbindlichkeit berührt nicht die Wirksamkeit der Allgemeinverbindlicherklärung der Bautarifverträge im übrigen.
Volltext: HESSISCHES-LAG - Urteil, 16 Sa 211/08


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