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JuraForum.deUrteileHessisches LandesarbeitsgerichtVerkündungsdatum03 / 2007 

Hessisches Landesarbeitsgericht

Entscheidungen 03 / 2007



Insgesamt sind 8 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


HESSISCHES-LAG – Urteil, 16 Sa 1602/06 vom 26.03.2007

Rechtsgebiete:TVG, VTV/Bau
Schlagworte:Geltungsbereich, Bautarifvertrag, selbständige Betriebsabteilung
Leitsatz:Die Voraussetzungen einer selbständigen baulichen Betriebsabteilung im Sinne von § 1 Abs. 2 Abschnitt VI VTV/Bau liegen nicht vor, wenn die Arbeitnehmer je nach Auftragslage sowohl für bauliche wie für nichtbauliche Arbeiten eingesetzt werden.
Volltext: HESSISCHES-LAG - Urteil, 16 Sa 1602/06



HESSISCHES-LAG – Beschluss, 16 Ta 94/07 vom 23.03.2007

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Prozesskostenhilfe, Weiterbeschäftigung, Mutwilligkeit
Leitsatz:Wird neben dem Kündigungsschutzantrag ein Antrag auf Weiterbeschäftigung unbedingt gestellt, kommt für diesen Antrag die Bewilligung von Prozesskostenhilfe wegen Mutwilligkeit in der Regel nicht in Betracht, weil es kostengünstiger gewesen wäre, den Weiterbeschäftigungsantrag als uneigentlichen Hilfsantrag ("für den Fall des Obsiegens mit dem Kündigungsschutzantrag") zu stellen.
Volltext: HESSISCHES-LAG - Beschluss, 16 Ta 94/07

HESSISCHES-LAG – Beschluss, 8 Ta 619/06 vom 22.03.2007

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Prozesskostenhilfe, persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse, Unterhaltspflicht, Eltern, lebenswichtige Angelegenheiten, Prozesskostenvorschuss
Leitsatz:Ein nach § 115 Abs. 3 ZPO zu berücksichtigender Anspruch auf Prozesskostenvorschuss eines minderjährigen Kindes gegen seine Eltern besteht nur für Rechtsstreitigkeiten, die persönliche oder lebenswichtige Angelegenheiten des Kindes betreffen (BAG vom 12.12.1966 - AP Nr. 1 zu § 110 ZPO). Klagen gegen eine Abmahnung oder auf Restlohn gehören nicht dazu.
Volltext: HESSISCHES-LAG - Beschluss, 8 Ta 619/06

HESSISCHES-LAG – Urteil, 16 Sa 1297/06 vom 19.03.2007

Rechtsgebiete:AEntG, ZPO
Schlagworte:Luxemburg, Urlaubskassenbeiträge, Wiedereinsetzung, Berufungseinlegung, Fax, Unterschrift
Leitsatz:Das luxemburgische, für Arbeitsverhältnisse im Baugewerbe maßgebliche Recht ist nicht günstiger als das deutsche bautarifliche Urlaubsrecht. Deshalb sind auch Arbeitgeber mit Sitz in Luxemburg, die in Deutschland durch entsandte Arbeitnehmer bauliche Leistungen durchführten, zu Zahlung von Urlaubskassenbeiträgen verpflichtet.

Zu Frage der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Berufungseinlegung durch ein Fax, das keine Unterschrift wiedergibt.
Volltext: HESSISCHES-LAG - Urteil, 16 Sa 1297/06


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