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JuraForum.deUrteileHessisches LandesarbeitsgerichtVerkündungsdatum07 / 2004 

Hessisches Landesarbeitsgericht

Entscheidungen 07 / 2004



Insgesamt sind 4 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


HESSISCHES-LAG – Urteil, 9 SaGa 593/04 vom 22.07.2004

Rechtsgebiete:GG, BGB, ZPO, ArbGG
Schlagworte:Tariffähigkeit
Leitsatz:Keine Untersagung von Streikmaßnahmen gegenüber der Gewerkschaft der F. e.V. (6dF) im einstweiligen Verfügungsverfahren.
Volltext: HESSISCHES-LAG - Urteil, 9 SaGa 593/04



HESSISCHES-LAG – Urteil, 16 Sa 2167/03 vom 19.07.2004

Rechtsgebiete:TVG, ZPO
Schlagworte:Geltungsbereich der Bautarifverträge
Leitsatz:1. Verpflichtungen aus den Sozialkassentarifverträgen des Baugewerbes treffen einen Arbeitgeber nicht schon dann, wenn er Mitglied einer der Tarifvertragsparteien auf Arbeitgeberseite ist. Zur Geltung der Tarifverträge ist ferner erforderlich, dass der Arbeitgeber einen Betrieb unterhält, der unter den betrieblichen Geltungsbereich der Bautarifverträge fällt. Aus § 4 Abs. 2 TVG ergibt sich nichts abweichendes.

2. Genügt die Berufungsbegründung den gesetzlichen Anforderungen, so ist auch ohne entsprechende Berufungsrüge eine vom Arbeitsgericht vorgenommene Beweiswürdigung darauf zu überprüfen, ob dem Arbeitsgericht insoweit Verfahrensfehler unterlaufen sind, insbes, ob die Beweiswürdigung den Voraussetzungen des § 2896 ZPO genügt (im Anschluss an BGH 12. März 2004 NJW 2004, 1876).
Volltext: HESSISCHES-LAG - Urteil, 16 Sa 2167/03

HESSISCHES-LAG – Beschluss, 9 TaBV 190/03 vom 15.07.2004

Rechtsgebiete:BetrVG, GG
Schlagworte:Internetveröffentlichung
Leitsatz:Der Arbeitgeber hat gegen einzelne Betriebsratsmitglieder aus der Verletzung des Gebots zur vertrauensvollen Zusammenarbeit nach § 2 Abs. 1 BetrVG einen Anspruch, die Veröffentlichung einer Werkszeitung, die Betriebs- und Betriebsratsinterna enthält, auf seiner Homepage zu unterlassen. Das Grundrecht auf Pressefreiheit steht dem nicht entgegen.
Volltext: HESSISCHES-LAG - Beschluss, 9 TaBV 190/03

HESSISCHES-LAG – Beschluss, 9/6 TaBV 9/04 vom 01.07.2004

Rechtsgebiete:MitbestG 1976
Schlagworte:Aufsichtsratswahl
Leitsatz:Ein Anspruch eines Wahlberechtigten, der ein Eilbeschlussverfahren im Zusammenhang mit einer Aufsichtsratswahl eingeleitet hat, auf Erstattung von Anwaltskosten ist nach § 20 Abs. 3 Satz 1 MitbestG gegeben, wenn die Hinzuziehung eines Verfahrensbevollmächtigten erforderlich war. Insoweit gelten die Auslegungsgrundsätze des § 20 Abs. 3 BetrVG entsprechend. Der Anspruch besteht danach nicht, wenn das Eilbeschlussverfahren, für das die Kostenerstattung verlangt wird, aussichtslos war.
Volltext: HESSISCHES-LAG - Beschluss, 9/6 TaBV 9/04


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