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JuraForum.deUrteileHESSISCHES-LAGUrteil vom 14.08.2008, Aktenzeichen: 20 Sa 1172/07 

HESSISCHES-LAG – Aktenzeichen: 20 Sa 1172/07

Urteil vom 14.08.2008


Leitsatz:1. Es bleibt offen, ob die Bestimmungen eines Bonusplans einer US-amerikanischen Konzernobergesellschaft, auf den der Arbeitsvertrag zwischen dem Kläger und dem deutschen Tochterunternehmen im Sinne einer Blankettzusage verweist, der Einbeziehungs- und Inhaltskontrolle nach den §§ 305 ff BGB zu unterziehen sind.

2. Eine Klausel innerhalb eines Bonusplans, durch die die Auszahlung eines Bonus auch von der Erreichung von Unternehmenszielen abhängig gemacht wird, auf die der betroffene Arbeitnehmer keinen Einfluss hat, stellt grundsätzlich keine überraschende Klausel i.S.d. § 305 c Abs. 1 BGB dar.

3. Eine solche Klausel unterfällt als Preisabrede nicht der Inhaltskontrolle nach § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB. Bestimmt wird durch sie lediglich der Wert der dem Arbeitnehmer als Teil seiner Gegenleistung versprochenen Gewinnchance.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:§ BGB, § 249 BGB, § 253 BGB, § 280 BGB, § 612 BGB
Stichworte:Zahlung, variable Vergütung, Bonus, Blankettzusage, überraschende Klausel, Schadensersatz
Verfahrensgang:ArbG Frankfurt am Main, 6 Ca 8147/06 vom 25.04.2007

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