JuraForum.de > Urteile > HESSISCHES-LAG > Urteil vom 07.08.2001, Aktenzeichen: 2 Sa 106/01
| Leitsatz: | 1. Der Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts kann wegen Zusammenfallens von Anspruch und Verpflichtung in einer Person nicht Arbeitnehmer der Gesellschaft sein. 2. Die Festsetzung einer Entschädigung gemäß § 61 Abs. 2 ArbGG setzt voraus, dass der Kläger substantiiert darlegt, dass und gegebenenfalls in welcher Höhe die Entstehung eines Schadens in Betracht kommt. 3. Für eine Klage auf Erteilung einer Urlaubsbescheinigung gemäß § 6 Abs. 2 BUrlG fehlt im zweiten Jahr nach dem Ende des Kalenderjahres, für das die Urlaubsbescheinigung gegehrt wird, das Rechtsschutzinteresse. |
| Rechtsgebiete: | BGB, BUrlG, ArbGG |
| Vorschriften: | BGB § 611 Abs. 1, BGB § 362 Abs. 1, BGB § 710, BGB § 718, BUrlG § 6, ArbGG § 61 Abs. 2, |
| Stichworte: | Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts als deren Arbeitnehmer, Entschädigung statt Zwangsvollstreckung, |
| Verfahrensgang: | ArbG Darmstadt 10 Ca 191/99 vom 09.11.2000 |
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