JuraForum.de > Urteile > HESSISCHES-LAG > Urteil vom 06.03.2001, Aktenzeichen: 2/9 Sa 1246/00
| Leitsatz: | 1) § 10 Abs. 1 Satz 1 AÜG ist insoweit verfassungswidrig, als darin zwingend ein Arbeitsverhältnis mit dem Entleiher fingiert wird, weil dadurch Art. 12 Abs. 1 GG - freie Wahl des Arbeitsplatzes - verletzt wird. 2) § 10 Abs. 1 Satz 1 AÜG ist verfassungskonform dahingehend auszulegen, dass dem Arbeitnehmer ein Widerspruchsrecht gegen die Fiktion eines Arbeitsverhältnisses mit dem Entleiher zusteht. |
| Rechtsgebiete: | GG, AÜG, BGB |
| Vorschriften: | GG Art. 12 Abs. 1, AÜG § 1 Abs. 1, AÜG § 1 Abs. 2, AÜG § 1 Abs. 3 Nr. 2, AÜG § 9 Abs. 1, AÜG § 10 Abs. 1, BGB §§ 293 ff., BGB § 297, BGB § 615, BGB § 611, BGB § 323, |
| Stichworte: | Arbeitnehmerüberlassung, |
| Verfahrensgang: | ArbG Wiesbaden 9 Ca 62/00 vom 15.06.2000 |
Um den Volltext vom HESSISCHES-LAG – Urteil vom 06.03.2001, Aktenzeichen: 2/9 Sa 1246/00 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "HESSISCHES-LAG - 06.03.2001, 2/9 Sa 1246/00" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum