JuraForum.de > Urteile > HESSISCHES-LAG > Beschluss vom 13.05.2008, Aktenzeichen: 4 TaBV 4/08
| Leitsatz: | 1. Grenze der Rechtskraft eines Unterlassungstitels ist nicht der Anlasssachverhalt, der zum Erlass des Titels führte, sondern die aufgrund des Anlassfalls zu vermutende, abstrakt definierte zukünftige Verhaltensweise des Unterlassungsschuldners (entgegen BGH 23.02.2006 - I ZR 272/02 - BGHZ 166/253 - Markenparfüm). 2. Wurde ein Antrag eines Betriebsrats auf Unterlassung der Durchführung bestimmter personeller Maßnahmen ohne Wahrung seiner Beteiligtungsrechte rechtskräftig zurückgewiesen, kann der Betriebsrat einen erneuten Unterlassungsantrag mit identischer Zielrichtung nicht allein auf weitere Verletzungshandlungen des Arbeitgebers stützen, die vor dem Schluß der Anhörung im Vorverfahren begangen wurden. Veröffentlichungen: |
| Rechtsgebiete: | BetrVG, ZPO |
| Vorschriften: | BetrVG § 99, ZPO § 322, |
| Stichworte: | Versetzung, Unterlassung, Streitgegenstand, |
| Verfahrensgang: | ArbG Frankfurt am Main, 11 BV 232/07 vom 11.10.2007 |
Um den Volltext vom HESSISCHES-LAG – Beschluss vom 13.05.2008, Aktenzeichen: 4 TaBV 4/08 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "HESSISCHES-LAG - 13.05.2008, 4 TaBV 4/08" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum