JuraForum.de > Urteile > HESSISCHES-LAG > Beschluss vom 02.12.2008, Aktenzeichen: 4 TaBV 193/08
| Leitsatz: | Eine Mitbestimmungsrechte gemäß §§ 99, 100 BetrVG verletzende faktische Durchführung einer Versetzung steht einer späteren ordnungsgemäßen Durchführung des Beteiligungsverfahrens nicht entgegen. Der Arbeitgeber ist insbesondere nicht verpflichtet, die Maßnahme vorher tatsächlich aufzuheben. Solange die rechtswidrige Durchführung der Versetzung andauert, kann der Betriebsrat sich hiergegen mit einem Antrag gemäß § 101 BetrVG wehren. |
| Rechtsgebiete: | BetrVG |
| Vorschriften: | BetrVG § 99, BetrVG § 100, BetrVG § 101, |
| Stichworte: | Versetzung, |
| Verfahrensgang: | ArbG Darmstadt, 1 BV 24/07 vom 11.06.2008 |
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