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JuraForum.deUrteileHESSISCHES-LAGBeschluss vom 02.11.2006, Aktenzeichen: 5 TaBVGa 196/06 



HESSISCHES-LAG – Aktenzeichen: 5 TaBVGa 196/06

Beschluss vom 02.11.2006


Leitsatz:Mit der Aufforderung an die Arbeitnehmer eines Finanzdienstleistungsinstitutes, alle 2 Jahre ein polizeiliches Führungszeugnis zur Gewährleistung der Zuverlässigkeit gem. § 14 Abs. 2 Nr. 3 Geldwäschegesetz vorzulegen, trifft der Arbeitgeber eine mitbestimmungspflichtige Regelung i. S. von § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG.

Dies gilt jedenfalls, wenn die Aufforderung sich nicht nur an die für Finanztransaktionen zuständigen Arbeitnehmer richtet.
Rechtsgebiete:BetrVG, GwG
Vorschriften:BetrVG § 87 Abs. 1 Nr. 1, GwG § 14 Abs. 2,
Stichworte:Mitbestimmung, betriebliche Ordnung, Führungszeugnis,
Verfahrensgang:ArbG Frankfurt am Main 19 BVGa 667/06 vom 19.10.2006

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