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JuraForum.deUrteileHessischer VerwaltungsgerichtshofVerkündungsdatum06 / 2008 

Hessischer Verwaltungsgerichtshof

Entscheidungen 06 / 2008



Insgesamt sind 9 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


HESSISCHER-VGH – Beschluss, 1 B 1024/08 vom 25.06.2008

Rechtsgebiete:BPersVG, PostPersRG
Schlagworte:Betriebsrat, Mitbestimmung, Zustimmung, Zuweisung
Leitsatz:Einem Beamten kann ohne seine Zustimmung nicht nur dauerhaft, sondern auch vorübergehend eine Tätigkeit bei einem Tochterunternehmen der Telekom AG zugewiesen werden.
Volltext: HESSISCHER-VGH - Beschluss, 1 B 1024/08



HESSISCHER-VGH – Urteil, 1 UE 2606/07 vom 24.06.2008

Rechtsgebiete:BeamtVG
Schlagworte:Dienstzeit, Fraktionsvorsitzender, Landtagsabgeordneter, Ruhegehaltfähig
Leitsatz:1. Die besonderen wirtschaftlichen Fachkenntnisse, die während der Zeit als Mitglied eines Landtags und Fraktionsvorsitzender erworben wurden, sind keine notwendige Voraussetzung im Sinne des § 11 Nr. 3a BeamtVG für die spätere Wahrnehmung des Amtes des Präsidenten der Deutschen Bundesbank.

2. Die Zeit als Mitglied eines Landtags, insbesondere als Fraktionssprecher und Fraktionsvorsitzender, kann nicht als hauptberufliche Tätigkeit im Dienst der Landtagsfraktion im Sinne des § 11 Nr. 1c BeamtVG als ruhegehaltfähig anerkannt werden.
Volltext: HESSISCHER-VGH - Urteil, 1 UE 2606/07

HESSISCHER-VGH – Beschluss, 3 A 825/08.Z vom 19.06.2008

Rechtsgebiete:BauGB
Schlagworte:ausnahmsweise Zulassung, Ermessen, Ermessensreduzierung auf Null, Gebietscharakter, Recht auf Ablösung, Spielhalle, Stellplatzpflicht, Trading-Down-Effekt, Vergnügungsstätte
Leitsatz:Können aufgrund eines einfachen Bebauungsplans, der keinen Gebietscharakter festsetzt, ausnahmsweise Spielhallen zugelassen werden, kommt es nicht auf die Bestimmung des tatsächlichen Gebietscharakters und ein Sich-Einfügen nach § 34 BauGB an, sondern darauf, ob eine Ermessensreduzierung auf Null für die Erteilung einer Ausnahme vorliegt.

Bei ihrer Ermessensentscheidung darf die Bauaufsicht berücksichtigen, ob es weitere Spielhallen im Plangebiet gibt, ob mit der Zulassung zusätzlicher Spielhallen ein städtebaulich unerwünschter Trading-down-Effekt verbunden ist und ob die Stellplatzpflicht ohne Ablösung erfüllt werden kann.
Volltext: HESSISCHER-VGH - Beschluss, 3 A 825/08.Z

HESSISCHER-VGH – Urteil, 5 UE 1146/07 vom 19.06.2008

Rechtsgebiete:BauGB, EBS der Stadt Hanau, GG
Schlagworte:begrenzte Erschließungswirkung, Billigkeit, Eckgrunstücksermäßigung, Erlass, Erlassverfahren, Erschließungsbeitrag, Mehrfacherschließung
Leitsatz:Eine Regelung in einer Erschließungsbeitragssatzung, die die Ermäßigung für mehrfach erschlossene Grundstücke auf den Flächenanteil des mehrfach erschlossenen Grundstücks beschränkt, der der durchschnittlichen Grundstücksgröße der nicht mehrfach erschlossenen Grundstücke im Abrechnungsgebiet entspricht, verstößt gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 Abs. 1 Grundgesetz und ist unwirksam.
Volltext: HESSISCHER-VGH - Urteil, 5 UE 1146/07


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